Mittwoch, 1. September 2010

Dinge die ich nicht mag.

Ding eins: Mein Leben.

Ich lebe ohne nachzudenken, und denke dabei den ganzen Tag nach. Ich lebe für jede Sekunde, ich kümmere mich nicht um Morgen. Die Vergangenheit allerdings, die macht mir stets zu schaffen. Jede Sekunde denke ich an alte Fehler, versuche aus ihnen zu lernen - und wiederhole sie oder mache wesentlich schlimmere, neue Fehler; und das nur weil ich zwingend alten Fehlern entgehen will.

Aus vergangenen Dingen habe ich aber gelernt, gewisse Tatsachen vorauszusehen. Ob dies eine positive Eigenschaft ist, sei mal dahingestellt. Ich denke, es sät nur immer stärkere Selbstzweifel. Die Paranoia jagt mich in die Angst, diese verwandelt sich in Hoffnung, welche wiederum zu Enttäuschung wird. Dieser Kreislauf geht dann von vorne los und wiederholt sich immer wieder.

Die spannendsten Geschichten in meinem Leben spielen sich ohne mich ab, die Leute die mir wichtig sind kümmern sich um andere Dinge, die Leute denen ich gerne vertrauen würde entfremden sich immer mehr von mir (natürlich hinter der Eierkuchen-Maske versteckt), die Menschen die für mich da sind nerven mich.
Nur weniges, was ich bisher gegeben habe, kam zurück. Nur wenige Ziele habe ich bisher erfüllt - weil ich kaum Ziele habe. Ich kann weder auf Gutes in meiner Vergangenheit zurückblicken, noch freudig nach vorne schauen.
Alles ist platonisch. Alles was ich darüber heben möchte, ist zu schwer.

Sobald mir eine unbestimmte Sache etwas Hoffnung einflöst, greife ich daher nach diesem Strohhalm. Und klammere mich - scheinbar zu fest - mit aller Kraft daran. Das gefällt den wenigen Strohhalmen nicht, und sie ziehen sich wieder zurück. Doch meine Hoffnung kommt nach kurzer Zeit wieder. Ich hoffe auf das Wunder, dass einer dieser Halme plötzlich einen Sinneswandel durchmacht, zu mir zurück kommt und so lange bleiben will, bis ich gerettet bin. Dieses Warten auf ein Wunder hält mich am Leben.

Noch.

Freitag, 27. August 2010

Ultimative Paranoia.

Und unangebrachte noch dazu.
Dennoch überzeugend, so logisch.
Ultimative Angst, was passiert wenn "es" eintritt?

bisher war immer was faul wenn kein echo kam

Donnerstag, 26. August 2010

Mh.

Ich spüre extreme Leere weil ich mal wieder etwas verloren habe, das ich nie hatte. Gleichzeitig befürchte ich, dass ich etwas Schönes wegwerfen werde, weil ich Angst davor habe, mich mir selbst zu stellen. Oder wurde es bereits ohne mein Wissen weggeworfen?

I'd still pick it up from the ground to store it in a velvet chest, as long as it needs to heal.

I remain myself.

Mittwoch, 25. August 2010

Uuuuuund ...

Ich bin wieder an dem Punkt angekommen, an dem ich glückliche Menschen nicht nur beneide, sondern hasse.

Vielleicht sollte ich dieses Mal darauf aufbauen. Mal selbst handeln. Für mich selbst. Alle um mich vergessen und eigene Ziele verfolgen, die nicht dem Wohl Anderer dienen.
Doch dann werde ich zu dem was ich verachte - vielleicht glücklicher in dieser Rolle - aber nicht zufrieden.
Und nein, das ist nicht paradox.

Dienstag, 24. August 2010

Ende.

Nichtmal vier Stunden später.

Der Rundkurs ist zu Ende. Ich bin zurück auf der langen geraden Straße der Tristesse. Nächste Ausfahrt: Noch ewig.

Mh ... Es.

Ich habe zu viel Zeit. Und zu wenig Anderes. Mein Herz überlässt meinem Gehirn Dinge, die es nur sehr schwer verarbeiten kann.

Einfach dasitzen. Begraben in Angst, Hoffnung, Trauer, Wärme, Hass, Verzweiflung. Achterbahn. Doch irgendwann ist auch ein Rundkurs zu Ende ...

Montag, 23. August 2010

Kacke hier.

Stichwort: Fallhöhe.

Wieso sind immer die Tage, die einen kurz erfreuen, die größten und hässlichsten Faildays?

Heute durfte ich erleben, was passiert, wenn sich das Gehirn abschaltet und das Herz anfängt zu denken. Hals über Kopf in die Scheiße, ich mag mein Leben ...

Sonntag, 22. August 2010

Traumwelt

Fängt es wieder an?
Heut nacht hatte ich den realistischsten Traum seit langem. Ich habe genau das geträumt, wovon ich träume.
Die Sekunden zwischen dem Aufwachen und dem Realisieren der Tristesse waren wunderschön.

Samstag, 21. August 2010

Gewissheit.

Alles, was ich im Folgenden schreiben werde, ist nur dazu da, dass ich überhaupt was zu tun habe. Mich bewegt so viel, dass nicht einmal pure Worte alles ausdrücken können.

Auf der Suche nach der Wahrheit bemerkte ich, dass ich die falsche Welt durchstreifte.

Im einen Moment denke ich, dass ich alles falsch gemacht habe. Dass alles Zeitverschwendung war. Im nächsten Moment war alles Richtig. Ich triumphiere über mich selbst, ich habe es geschafft, Ich zu bleiben. Doch einen Augenblick später spüre ich die Last wieder. Ich habe nichts mitgenommen. Nichts zurückbekommen.

Geben ist seliger denn Nehmen.

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