Momentaufnahme. Start: 04.07.2013, 02:41. Spätnachts, zu kalt für die Jahreszeit.
Egal wie lange die Finger über der Tastatur stillhalten, es kommt nicht zur Erleuchtung. Keine Lösung scheint angemessen. Man kann nicht etwas beschreiben, was durch das nicht-Dasein zur Existenz kommt. Die Leere ist allumfassend, Zeit bedeutet nichts. Entscheidungen oder Pläne sind bedeutungslos. Das Wort "Bedeutung" selbst ist bedeutungslos.
Nichts macht einen Sinn.
Ende: 04.07.2013, 02:44
gockel - 4. Jul, 02:40
Momentaufnahme. Start: 06.05.2013, 17:54. Montag, sonnig, wohlig warm.
Die Reise beginnt sofort. Vor einigen Tagen habe ich mich entschieden, die Handbremse zu ziehen. Sie hart anzuziehen, bis die Talfahrt beendet ist - danach kann ich aus dem havarierten Vehikel aussteigen und alleine den Aufstieg wagen. Dort erst einmal Schritt für Schritt.
Viele Aspekte mögen betrachtet werden. Über eine längere Zeit muss ich diszipliniert an mir arbeiten, an physischen und psychischen Problemen gleichermaßen. Sie gehen Hand in Hand. Wenn wir schon bei Zeit sind - soeben habe ich der Verschwendung jener abgeschworen. Die einzige Ressource die wir alle in jeder Sekunde teilen, ob wir wollen oder nicht. Sie will und muss respektiert werden.
Dies ist ein Blick auf die Dinge, wie er mir gerade vorschwebt. Eine Zeitkapsel. Was sie mir in der Zukunft sagen und was sie mich lehren wird, ist ungewiss.
Ende: 06.05.2013, 17:59. Montag, sonnig, immer noch wohlig warm.
gockel - 6. Mai, 17:54
angepisst? off gang, zum jan.
jetz zusamme odda sowas, zmd action egwehn.
14. fr bearb: apres ski reiterklause +JSW -.-
sa ganztag, war klar, neme lang un over. abends distanz egal was passiertis.
gehts wahnsinnig gud, nins erzähle monda -->TIM ? er erzählt noch von ihr, war do (sonst niemand die nacht), like beiträge etc
gockel - 12. Jan, 21:39
Scheiß auf den Dank.
gockel - 6. Dez, 10:55
Ein Blick. Ein Blick zurück auf das, wohin kein Weg mehr führt. Das einzige, was für immer verloren bleibt, ist Zeit. Die Jahre gehen dahin, und man hat den Eindruck, dass sie stetig an Geschwindigkeit gewinnen. Nichts geschieht mehr, nurnoch grau, man existiert so schnell man eben kann.
Wieder ist einer dieser unnatürlich kurzen Zeitabschnitte auf dem besten Weg, sein Ende zu finden. Doch dieser Rückblick ist kein rauschender Nebel, in dem Details untergehen. Dieses mal ist es ein Kaleidoskop von Farben und Schwärze, eine Sinfonie zwischen Stille und unerträglichem Lärm, ein verregneter Tag, an dem der Boden trocken bleibt.
Selten war ein Jahr so ereignisreich, ohne dass etwas geschehen ist. Ich habe vieles gelernt, vergessen, gesehen, einige Pläne endlich in die Tat umgesetzt, das Planen völlig verworfen, eine Person gefunden für die sich das Planen wieder lohnt, Bekanntschaften geknüpft, Freunde und Perspektiven verloren, abwechselnd existiert und gelebt. Die Worte Zeit, Hoffnung, Angst, Enttäuschung und Einbildung waren allgegenwärtig. Dieses Jahr hat mich von Grund auf verändert, doch ich bin stolz, behaupten zu können, dass ich immernoch ich selbst bin.
Danke an die Musik, an alle die mich nicht aufgegeben haben, und an den Kalender, der einen Tag auch nach seinem Ableben weiter existieren lässt.
gockel - 17. Nov, 22:19
Erkenntnis: Dienstag ist der Tag der Verdammnis.
gockel - 16. Nov, 15:55
28.08.2010. Wrong decision, no way back.
Fick dich einfach, Hoffnung. FICK DICH.
gockel - 26. Okt, 11:03
Es gibt keine Zufälle. Es gibt nur Lügen und die wahnsinnige Angst davor, der Einzige zu sein, der nicht versteht.
gockel - 24. Okt, 19:13